Rehabilitation

Die Reha-Klinik Allgäu hat sich als Fachklinik für Geriatrie und Orthopädie auf die Bedürfnisse von Senioren spezialisiert. Sie zählt zu den größten geriatrischen Rehabilitationseinrichtungen in Bayern.

Wir bieten Senioren einen wohnortnahen Reha-Aufenthalt im Bereich der geriatrischen Rehabilitation und orthopädischen Anschlussheilbehandlung.

Unsere Leistungsangebote spezialisieren sich auf die Bedürfnisse von Senioren, u. a. geräumige barrierefreie Zimmer mit Bad sowie seniorengerechter technischer Ausstattung, speziell geschultes Personal und auf ältere Patienten abgestimmte Therapieangebote.

Geriatrische Rehabilitation

Unser Ziel ist es, Ihnen bis ins hohe Alter Selbständigkeit und Lebensqualität zu ermöglichen. Wir helfen Ihnen dabei, wieder auf die Beine und zurück ins volle Leben zu kommen. Im Anschluss an einen Krankenhausaufenthalt, z. B. nach einer Operation, einem Schlaganfall oder Herzinfarkt ist es wichtig, die Patienten wieder auf ihr normales Leben vorzubereiten und aufzubauen.

Die Patienten werden von einem Fachärzteteam unter der Leitung von Chefarzt Dr. Ronald Treiber betreut. Dr. Treiber zählt zu den führenden Experten für Geriatrie, bildet Fachärzte für Geriatrie aus und ist Dozent an der Hochschule Kempten. Gemeinsam mit der Akut-Klinik Sonthofen bildet die Reha-Klinik Allgäu das „Zentrum für Älterenmedizin“ in der Region.

Orthopädische Anschlussheilbehandlung

Die Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates, also der Knochen, Gelenke, Muskeln und Sehnen führen häufig zu Einschränkungen der Beweglichkeit und unserer Aktivitäten.

Das Spektrum der in unserer Klinik behandelten Patienten reicht von chronischen Erkrankungen, in der Regel Verschleißerscheinungen der Gelenke und der Wirbelsäule mit Schmerzen und Funktionseinschränkungen bis zur direkten Nachsorge operierter Patienten nach Gelenkersatz oder nach Behandlung von Knochenbrüchen.
Das Ziel der orthopädischen Anschlussheilbehandlung (AHB) ist es die Lebensqualität zu erhalten und wieder herzustellen sowie Pflegebedürftigkeit und Abhängigkeit zu vermeiden!

Mögliche Indikationen für eine orthopädische Anschlussheilbehandlung:

Mit chronischen Rückenschmerzen bei Osteoporose

Eine verminderte Knochenfestigkeit (Osteoporose) kann zu Veränderungen der Wirbelsäule und starken Schmerzen führen. In fortgeschrittenen Stadien kann es zu Knochenbrüchen der Wirbelkörper kommen mit der Notwendigkeit, operative Stabilisierungsmaßnahmen durchzuführen. Eine frühzeitige Diagnosestellung mit Einleitung einer präventiven Behandlung kann für die spätere Lebensqualität von entscheidender Bedeutung sein. Nach bereits eingetretenen Frakturen und ggf. operativen Behandlungen sind die Wiederherstellung der Funktionen und die Schmerzbehandlung wichtige Bestandteile der Behandlung.

Nach Sturz und Knochenbruch

Nach der Behandlung von Unfällen und Stürzen mit Knochenbrüchen kümmert sich unsere Reha-Klinik um die Nachbehandlung von konservativer, aber auch operativer Frakturversorgung. Für alle Patienten werden individuelle Therapiepläne erstellt, die der vorgegebenen Belastbarkeit der Frakturversorgung entsprechen. Ziel aller Maßnahmen ist es, die Funktion der gebrochenen Extremität wieder herzustellen, schmerzfreie Aktivitäten zu ermöglichen, Behinderungen zu vermeiden und Selbstständigkeit zu erhalten. Das Voranschreiten der Knochenheilung wird im Laufe der Reha durch Röntgenuntersuchungen kontrolliert.

Nach einem Sturz ist es bei älteren Patienten wichtig, die Ursache des Sturzes zu untersuchen (z.B. muskuläre Schwäche oder Schwindel) um Maßnahmen und Behandlungen zur Sturzprävention einzuleiten.

Nach einer Knie-TEP (künstliches Knie-Gelenk)

Das Kniegelenk ist hohen mechanischen Belastungen ausgesetzt. Mit zunehmender Dauer der Belastung, d. h. mit zunehmendem Alter, entstehen Alterungsprozesse und Verschleißvorgänge.

Nach Ausschöpfung aller konservativen (nicht chirurgischen) Maßnahmen besteht die Möglichkeit, das Kniegelenk durch ein künstliches Gelenk zu ersetzen. Nach Operation und Ersatz des Kniegelenks ist eine Anschlussheilbehandlung (AHB) notwendig. Die frühe Nachbehandlung beginnt bereits im Akutkrankenhaus und wird nahtlos im Rahmen der Anschlussheilbehandlung in unserer Reha-Klinik fortgeführt. Ziel der Anschlussheilbehandlung ist es, die Gelenkfunktion wieder herzustellen, schmerzfreie Aktivitäten zu ermöglichen und damit die Lebensqualität zu erhöhen. Die Rehabilitationsziele werden individuell erarbeitet und mit den Bedürfnissen und Vorstellungen der Patienten abgeglichen und dem Patienten angepasst.

Nach einer Hüft-TEP (künstliches Hüft-Gelenk)

Das Hüftgelenk, also das Gelenk zwischen Beckenknochen und Oberschenkelknochen, ist ein Kugelgelenk, bestehend aus dem Kopf des Oberschenkelknochens, dem Hüftkopf und der Hüftpfanne des Beckens.

Hüftkopf und Hüftpfanne sind von einer glatten Knorpelschicht überzogen, die mit der Dauer der Belastung, also mit zunehmendem Alter, Abnutzungserscheinungen aufweist. Wenn diese Abnutzungserscheinungen zu Beschwerden, meist zu Schmerzen und/oder Bewegungseinschränkungen, führen, spricht man von einer Hüftgelenksarthrose. Zunächst werden konservative (nicht chirurgische) Behandlungsmöglichkeiten angewandt. Reicht dies nicht aus, wird das Hüftgelenk in einer Operation ersetzt. Nach der Operation beginnen bereits im Akutkrankenhaus die Nachbehandlung und Mobilisierung. Ziel der Rehabilitationsmaßnahme ist es, die schmerzfreie Beweglichkeit des Hüftgelenkes und die Selbstständigkeit wieder herzustellen und somit die Lebensqualität zu erhöhen.

Akutmedizin

Die Akut-Klinik Sonthofen ist für die internistische Akutversorgung im Raum Sonthofen zuständig und hat sich in enger Zusammenarbeit mit der Reha-Klinik Allgäu besonders auf die Altersmedizin (Geriatrie) spezialisiert.
Mehr darüber…

Was ist Geriatrie?

Unser Ziel ist es, Ihnen auch im hohen Alter ein gutes Leben zu ermöglichen. Wir wollen unseren Patienten dabei helfen, selbstbestimmt und selbstständig glückliche Jahre im Alter zu erleben.
Mehr darüber…

Ärzteteam

Das Ärzteteam der Geriatrie-Kliniken Sonthofen hat sich auf die Behandlung internistisch-geriatrischer Krankheitsbilder spezialisiert.
Mehr darüber…

Sie haben Fragen?

Schreiben Sie uns oder rufen Sie an unter Tel. 08321 804 – 0